Beliebteste Irrtümer beim Social Media Marketing
- Soziale Netze sind nur was für die Jugend.
Die größte Gruppe der Facebook-Nutzer ist beispielsweise zwischen 35 und 54 Jahre alt. Die am schnellsten wachsende ist die Altersgruppe 55+! Auch wenn Ihre Zielgruppe nicht mit dem Internet aufgewachsen ist, umso neugieriger ist sie auf die Entdeckung des Netzwerkens!
Der Tipp: Setzen Sie auf Sozialkompetenz, Fachwissen und Lebenserfahrung in der Social Media Kommunikation! - Social Media Marketing ist riskant.
Kein Unternehmen sollte Diskussionen über sein Angebot scheuen. Die Menschen in Ihrem Markt – Kunden, Interessenten, Analysten, Journalisten, Anteilseigner und andere – reden ohnehin über Ihre Marke und sie tun das immer mehr und vor wachsendem Publikum in den sozialen Netzen.
Das wahre Risiko besteht darin, diese Konversationen zu ignorieren. - Social Media Marketing ist was ganz Neues.
Allenfalls die Werkzeuge sind neu, Twitter gibt’s erst seit 2007, Facebook seit 2006 und sogar Blogs wurden erst vor etwa 5 Jahren populär. Doch im Prinzip ist Social Media Marketing nichts anderes als der Versuch, die Meinungen über Ihre Marke und Ihre Branche zu beeinflussen – das haben Unternehmen schon immer versucht.
Mit den neuen Werkzeugen sind die Erfolgsaussichten immens gestiegen. - Für erfolgreiches Social Media Marketing genügt es, ein paar Grundregeln einzuhalten.
Ja, es gibt Erfahrungswerte darüber was gut funktioniert (Authentizität, Ehrlichkeit, Kompetenz) und was nicht (z.B. der Missbrauch von Sozialnetzseiten als Einbahnstraßen-Werbekanal). Dennoch ist das Feld noch neu und viele Regeln werden gerade erst geschrieben. Das lässt noch jede Menge Freiraum für Kreativität auf dieser rasant wachsenden und sich noch permanent verändernden Plattform. - Für Social Media Marketing gelten keine Regeln.
Das nun auch wieder nicht. Nur weil es keine 0815-Vorgehensweise gibt heißt das noch lange nicht, dass keine Regeln einzuhalten wären. Keine übermäßige Eigenwerbung, nicht versuchen, alles zu automatisieren, aufrichtig sein, Mehrwert bieten – dies sind ein paar der wichtigsten Erfolgsrezepte. - Social Media Marketing ist billig.
Viele Werber sagen, dass Social Media hilft, die Gesamtmarketingkosten zu senken. Das stimmt zwar, umsonst ist jedoch auch hier nichts. Die Werkzeuge für Social Media Marketing sind oft kostenlos aber die Zeit und Fachkompetenz, die investiert werden müssen, um diese Werkzeuge effektiv einzusetzen, kosten Geld. Unser Tipp: Veranschlagen Sie beim Budgetieren Ihres Social Media-Engagements in etwa das selbe an Beratungs- und Personalkosten, was bei der klassischen Werbung ins Schaltbudget fließt. - Social Media Marketing ist so einfach, das macht unser Praktikant.
Soziale Medien, das ist vor allem direkte Konversation. Die Person, die für Sie diese Konversation führt, ist das Gesicht Ihres Unternehmens. Sie beantwortet oft komplexe Fragen über Ihr Programm, wird manchmal sogar regelrecht bombardiert und muss darauf feinfühlig reagieren. Und all das öffentlich. Daher der Tipp: hier nicht an Kompetenz und Standvermögen sparen! - Social Media Marketing liefert sofort Ergebnisse.
Fast nie. Sicher, es gibt vereinzelte Erfolgsgeschichten, wo eine Fan-Seite in wenigen Tagen von 0 auf hunderttausend Fans katapultiert wurde. Genauso gibt es Paare, die drei Wochen nach dem Kennenlernen heiraten. Doch beides sind Ausnahmen. Beim sozialen Netzwerken geht es um den Aufbau von Beziehungen und um sanfte Beeinflussung. Geduld und Ausdauer verwandeln sich automatisch in Kundenbindung. - Social Media Marketing hat nichts mit unserem Geschäft zu tun.
Vielleicht gibt es tatsächlich isolierte Nischen für die das zutrifft. Wenn Sie geheime Waffensysteme fürs Militär entwickeln wäre es vielleicht sogar besser, die sozialen Netze zu meiden. Aber für so ziemlich jedes andere Unternehmen gilt: Irgendwo diskutiert irgendwer über Ihre Marke, Ihre Branche oder Ihre Wettbewerber. Sie verpassen was, wenn Sie nicht zumindest zuhören. Und Sie sollten mitreden.